Babsi
08.10.2013
Irgendwann wurde sie unruhig und hat uns dauernd angebellt und ist ein Stück weggerannt und wieder gekommen.
Sie hatte uns eindeutig aufgefordert ihr zu folgen.
Durch dichtes Gebüsch und einen Abhang sind wir ihr gefolgt und siehe da,
da unten hatte sie ihre Babys. Die sie uns zeigen wollte.
Eins süßer als das andere, aber alle genauso schön wie die Mama.
Wir sind irgendwann gegangen und ich habe ihr gesagt:
“Ich komme morgen wieder!”
So war es auch! Ich verbrachte die Zeit damit, einen Platz für sie zu suchen,
wo sie die Quarantäne Zeit über bleiben konnte und versorgt wird. Ein örtlicher Tierarzt hat das auch getan.
Mihai`s Mutter hat Babsi dann nach 6 Wochen bei sich aufgenommen,
bis die Verwandten zu Besuch nach Deutschland kamen.
Bis zum letzten Tag, an dem sie mich nach 9 Jahren für immer verlassen musste, im Schätzalter von 14 Jahren.
Ich werde sie nie vergessen. Sie war meine beste Freundin und noch heute rede ich oft mit meinem “Engel im Himmel”
Bilder aus Rumänien gibt es leider keine, da die Handykameras damals noch nicht so verbreitet waren.
Aber die Geschichte ist es dennoch Wert erzählt zu werden.
2 sind leider bereits gestorben, aber die anderen sehe ich oft noch beim spazieren gehen. So ist sie ein Stück weit noch bei mir, zumindest ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte.
Sie war immer bei mir, egal wohin ich ging.
Ich finde deine Idee “World of Strays” schön. Vielleicht hilft es auch endlich gegen die Vorurteile die den Hunden entgegen gebracht werden. Durch die Beziehung mit meinem ersten Hund, war für mich klar, wenn nochmal ein Hund, dann ein Strassenhund vorzugsweise aus Rumänien. Babs war der Pionier in unserem Dorf und hat sehr gute “Werbung” gemacht. Ihr Tod hat viele betroffen. Umso mehr wundere ich mich, dass man den Hunden eine solche Aggressivität zumutet.
Sabrina